Beispiele WIYS

 Beispiele WIYS

  1. Hochsensibilität
  2. Walk einer beruflichen Fragestellung in 3 Teilen
  3. Der Dummkopf
  4. Wertschätzung
  5. Mein Krafttier
  6. Mein Schutzengel
  7. Archetypen nach C.G. Jung
  8. mein berufliches Potential
  9. mein noch nicht gelebtes Potential
  10. mein nächster beruflicher Schritt

1. Hochsensibilität

Erklärung zu dem 1. Video von mir über Hochsensibilität

In diesem Video wird eine zehnminütige Einführung in das Thema Walken gegeben: wo es herkommt, bei welchen Fragen man es einsetzen kann und wie es funktioniert.

Dann wird das allgemeine Thema “Hochsensibilität” gewalkt von Carola Winkler.

Ziel war es, herauszufinden, was helfen kann, mit der Hochsensibilität besser umzugehen.

Die Hochsensibilität äußert sich in diesem Walk, indem Carola Schwingungen, Gedanken und Gefühle von anderen, auch von Menschen, die außen vorbeigehen, wahrnimmt. Das führt bei ihr zu einer  Überforderung und Reizüberflutung, die zu einer innerlichen Berg – und Talfahrt führen.

Es ergeben sich durch den Walk folgende Erkenntnisse:

  • Im Walk hat geholfen, in die Natur zu gehen,
  • Stille zu suchen,
  • sich mitzuteilen und Verständnis zu bekommen für sich selbst und von anderen.
  • Überhaupt hat es ihr Kraft gegeben, schnell zu gehen und dadurch wieder etwas abzugeben, was sie aufgenommen hat und was nicht zu ihr gehörte

Immer wieder spürt sie einen trockenen Mund, der damit zusammenhängt, dass sie sich nicht ausdrücken kann und vielleicht auch, dass sie das von jemand anderem aufnimmt. Das verschwindet wieder mit dem schnellen Gehen.

Ihre Gabe wird von ihr als eine Herausforderung  empfunden. Das liegt daran, dass es nicht immer einfach ist,   sich von den Energien, die nicht ihre sind, wieder zu trennen. Eine Herausforderung war auch, damit umzugehen, wenn sie eine Diskrepanz zwischen dem gesprochenen Wort und den Gefühlen der Menschen wahrnimmt. Sie kommt zu der Erkenntnis, dass  sie aber vollkommen richtig ist, so wie sie ist, auch wenn Personen in ihrem Umfeld ihr etwas anderes gesagt haben.  Sie hatte sich immer falsch gefühlt und ihren Wahrnehmungen nicht getraut. Das war wohl die wichtigste Erkenntnis.

Der Walk löst bei ihr, wie sie in der Nachbesprechung sagt, einen Veränderungsprozess aus. So ist es ein gutes Beispiel dafür, was ein Walk, auch wenn er ein allgemeines und kein persönliches Thema betrifft, alles auslösen kann.

2a. Mein nächster beruflicher Schritt – 3teiliger Walk

Es kommt oft vor, dass ein Walk noch nicht die volle Antwort gibt und sich weitere Fragestellungen auftun. Dies ist ein solches Beispiel.

Der Name wurde aus Datenschutzgründen geändert.

  1. Teil – Fragestellung: Was sich zu Frederikes aktueller Aufgabe bei der Arbeit zeigen möchte

Der Walker sagt: „Ich walke Frederikes Aufgabe bei der Arbeit“ und weicht sofort nach hinten. Die Augen werden ihm schwer. Er muss sich an einem Tisch abstützen. Er hat das Gefühl, dass eine Behandlung mit Matrix Energetics gut tun würde, mit der auch Blockaden aufgelöst werden können und alles, was sich sonst noch so zeigt,   mit behandelt wird. Er verspürt Unruhe in den Füßen, obwohl er sich an den Tisch anlehnt und will nichts anstrengendes machen. Er fühlt sich nicht geerdet und schwer; er verspürt eine körperliche Schwerfälligkeit. Er hat auch keine Lust auf den Walk und meint, nicht richtig drin zu sein. Es ist aber so, dass sich alles, was sich ab der Übergabe des Themas zeigt, wirklich auch dazu gehört. Er ist entmutigt, fährt sich durch die Haare, denkt sogar über Haarstyling nach, was die Fragestellende auch bestätigt, dass es ein Thema ist.

 

Er sagt: Ich mag mich nicht (gemeint ist: im Spiegel) ansehen. (D.h., er ist mit seinem Aussehen nicht zufrieden.)

 

Es dreht sich alles um ihn selbst und nicht um andere Menschen bei der Arbeit. Er will rumdaddeln, spielen und sich ablenken, anstatt das zu machen, was ansteht. Er denkt gar nicht an die anstehende Aufgabe und will sie nicht anfangen. Er ist noch nicht in dem Thema dieser Aufgabe, als ob sie noch nicht ansteht, angepackt zu werden.

Er will sich ausruhen und indem er das sagt, fühlt er eine Traurigkeit in den Augen.

Die ganze Zeit ist er keinen Schritt gegangen, sondern hat sich auf dem Tisch abgestützt. Die ganze Zeit war ihm zumute, als ob er gar nicht mit dem Walk angefangen hat, weil es so anders war, als er es von anderen Malen kannte.

Zu der Traurigkeit kommt nur noch die Information, dass es das nächste Thema ist und sich nichts anderes mehr zeigt. Der Walker ist auch so unzufrieden, dass er den Walk beenden möchte.

Fazit:

 

Es scheint wichtig zu sein, im Anschluss oder später eine Energiebehandlung mit Matrix Energetics durchzuführen. Es zeigt sich ein weiteres Thema, was erst angesehen werden will, bevor es vielleicht ein andermal mit dem aktuellen Thema zu der anstehenden Arbeitsaufgabe weitergehen kann.

 

2b  Was sich zu Frederikes Traurigkeit zeigen möchte

Diesmal walkt eine andere Person. Das Ganze findet in einem Wohn-Essbereich statt. Sie geht rückwärts und landet mitten in der Küche. Sie verspürt Lust, zu kochen und sich dadurch Bestätigung zu verschaffen. Aber es ist auch gleichzeitig eine Ablenkung von den Aufgaben, die eigentlich anstehen, wie z.B. Schriftkram oder die oben genannte Aufgabe bei der Arbeit.

 

Ziemlich schnell ist klar, dass es um den eigenen Selbstwert geht. Da Ihr das Kochen die Bestätigung verschafft, ist es ein Schritt, sich selbst zu bestätigen.

 

Und plötzlich fällt auf, dass die Traurigkeit eigentlich nur die Abwesenheit von Freude oder Fröhlichkeit ist. Es geht gar nicht um traurige Dinge.

 

Sie verspürt den Drang, die Beine wie beim Rock´n Roll zu bewegen, also die Knie zusammen zu lassen und die Füße seitlich abzuwinkeln und alle müssen lachen. Es zeigt sich also die Fröhlichkeit.

 

Mehr zeigt sich dazu nicht, deshalb wird der Walk beendet.

 

Fazit:

 

Das neue Thema ist „Wie Frederike in Ihre Fröhlichkeit kommt. “

2c Frederikes  Freude

Bei der Besprechung der 3. Fragestellung wurde deutlich, dass der nächste Walk heissen sollte: „Frederikes Freude (und nicht Frederikes Fröhlichkeit)“.

Der erste Walker walkt das Thema. Er geht  einfach los und macht ebenfalls diese Beinbewegung mit  dem Schlenkern. Er fühlt sich leicht und ich frage, was er tun möchte, um in die Freude zu kommen. Er sagt: “ Das ist doch alles gar nicht schwer. Einfach machen. Einfach Spass haben, auch mit anderen zusammen. Lachen. Es geht gar nicht darum, ob es etwas gut ist oder nicht, sondern wie man es nimmt. Wie bei dem Lied von Pharrell Williams – Happy“.“Man muss gar nichts besonderes machen, sondern einfach beschwingt sein. Loslassen. Just be happy. Frei sein. Alles nicht so wichtig nehmen. Einfach das Positive sehen. Alles andere ist egal. Alles mit Lachen nehmen. Nicht über Probleme nachdenken. Es ist nicht kompliziert. Man muss auch nicht alles beachten, es muss nicht perfekt sein. Es geht um Spass haben. Es kommt drauf an, was ich draus mache. Es geht darum, wie es mir geht. Happyness is the truth.“

Zum Abschluss hören wir uns diesen Song an und sehen, dass dort eine Frau als Ausdruck dieser Freude genauso tanzt, wie es diese Beinbewegung gezeigt hat. Das gezeigt Video bringt genau diese Lebensfreude zum Ausdruck: Tanzen, weil das Leben Spaß macht, einfach so.

Fazit:

Die Botschaft kam wirklich klar rüber. Freude einfach so, weil das Leben Spass macht. Welch ein schöner Walk.

Die Antworten hatten vordergründig erstmal nichts mit der eigentliche Fragestellung zu tun. Es besteht aber die Möglichkeit, dass die Aufgabe bei der Arbeit besser gelingt, wenn sie mit Freude gemacht wird. Man kann natürlich ein andermal walken, was sich zu dem T’hema noch zeigen möchte, wenn das Problem noch weiter besteht.

 

Es sollte aber erstmal dieses Thema mit der Freude, das sich gezeigt hat, verarbeitet werden.

 

3. Der Archetyp: der Dummkopf

Um das Walken kennenzulernen, ist es schön, mit Archetypenkärtchen zu arbeiten.

Die Karten von Chuck Spezzano „Karten der Seele“ eigenen sich dafür gut.

 

Hier eine Beschreibung  des Walks:  „Der Dummkopf“, der in einem Garten stattfand.

 

Eine Person, hier genannt „Walkerin“ walkt.

Die Person geht auf den Zelteinausgang zu und rennt mit der Stirn gegen den oberen Abschluss. (Macht also einen „Fehler“).  Später sagt sie dazu, dass sie den Abschluss zwar gesehen hat, aber trotzdem dagegen stoßen musste.

Sie verlässt das Haus und durchstreift den ganzen Garten. Dabei ist sie fröhlich und ungezwungen. Ich frage sie, wie sie zu den Leuten steht. Die sind ihr völlig egal. Sie richtet sich nicht nach anderen Leuten und die Meinung von anderen ist ihr gleichgültig. Sie ist spielerisch und macht, was ihr in den Sinn kommt. Sie freut sich, dass sie nicht denken muss und nichts organisieren. Sie wirkt in Einklang mit sich selbst. Das gefällt ihr so gut, dass sie die Rolle nicht verlassen möchte. Es ist ihr auch egal, Fehler zu machen. Das berührt sie gar nicht.

 

Wir lesen dann im begleitenden Buch die Bedeutung des Kärtchens. Es geht um die ständige Kritik, die wir gegen uns selbst richten. Manche (oder viele?)Menschen verurteilen sich selbst. Das Kärtchen erhalten wir, wenn wir auf irgendeiner Ebene glauben, dumm zu sein. Dann gibt es 2 Möglichkeiten: wir fühlen uns anderen überlegen oder unterlegen.  Ein Mittel zur Heilung ist es, die eigenen Fehler anzuerkennen und sich selbst zu vergeben.

Und dann sind wir im Fluss des Lebens.

 

Das haben wir in dem Walk gesehen:

Der Dummkopf hat sich nicht verurteilt. Er war er selbst und war glücklich so, wie er ist, auch wenn er so einen dummen Fehler macht und sehenden Auges auf ein Hindernis zu rennt und sich stößt. Spannend war, dass so eine „negative“ Karte so ein positives Potential aufzeigt, wie ich es nie für möglich gehalten hätte. Der Walkerin ging es wirklich gut in der Rolle.

 

4. Beispiel: Walk zum Thema Wertschätzung

Wir haben im Januar eine Meditation und Walking in your shoes  auf eine interessante Art und Weise verbunden.

Unser Thema der Meditation war, dass das Geld  in der Welt mit Wertschätzung  verbunden sein sollte und nicht mehr mit den Themen, die jetzt damit assoziiert werden. Deshalb verband sich jeder mit jedem (Wir waren 6 Personen) und wir schickten uns gegenseitig Liebe, Wertschätzung und Anerkennung.

In unserer Mitte war ein schöner Kreis auf einem goldenen Tuch mit Kerzen, Engel- und Delfinkärtchen, einem Engel, Kristallen und für jeden von uns ein Symbol für die Wertschätzung.

Diese Meditation war sehr kraftvoll. Dieses Arrangement kann man auf dem beigefügten Foto sehen.

Um zu walken, mussten wir diesen Kreis etwas an die Seite verlagern, was gleich noch wichtig wird.

Unser Thema war „Was sich uns zum Thema Wertschätzung zeigen möchte“ .

Wir übergaben das Thema an S. Sie ging im Zimmer herum und bewunderte die Amarillis als Symbol für das Leben. Die rote Farbe drückte das für Sie aus. Sie stellte sich nach kurzem Gehen in die frühere Mitte, wo vorher das Tuch lag und damit das Zentrum unserer Meditation gewesen war.

Dabei legt sie die Hände auf den Solarplexus und auf den Nabelbereich. Sie verspürte dort einen Druck, der durch die Wärme und Energie der Hände angenehmer war. Die Hände boten einen Schutz. Sie schloss die Augen, damit sie sich besser konzentrieren konnte und spürte in die Energie, die für sie von außerhalb kam. Der Energielevel war schon relativ hoch; er lag bei 8. Ihre Haltung war ganz gerade und aufrecht. Sie nahm uns nicht wahr, sondern war auf sich selbst konzentriert. Sie probierte aus, ob die Energie an einer anderen Stelle genauso stark war, aber die Mitte enthielt am meisten Energie.

Ich fragte Sie danach, was die Hände sagen würden, wenn sie reden könnten. S. spürte in sich hinein und sagte „die Hände sagen: ich brauche Schutz vor Ablenkung, Ablenkung vor mir selbst. Das hilft mir, bei mir selbst zu bleiben und in die eigene Kraft zu kommen“. Sie  fühlte sich schwer, wie fest verwurzelt.  Eine  gute Anbindung an oben und unten und Ruhe war ihr wichtig.

Die Gedanken kamen zur Ruhe und sie war energetisch im Fluss. Ohne den Schutz der Hände würde es sich für sie kälter anführen und es würde Unruhe, aufkommen und Angst davor, aus der Mitte zu kommen. Sie wollte die Position nicht verlassen und schaute nun auf einige Kraftvolle Bilder, die für Gesundheit, Familie  und Kreativität standen.

Nach einer Weile konnte sie dann doch herumgehen. Sie betrachtete das Tuch, das nun an der Seite lag. Das Gold, das Licht und die   die Wärme lachten sie an.

Sie überlegte, dass sie sich gern   in die Mitte zwischen die Symbole für Wertschätzung stellen wollte, traute sich aber nicht, weil Kerzen in der Mitte und am Rand standen. Zum Glück sprach sie das aus und wir räumten das Sie Hindernis beiseite (das Feuer).

Dort war auch ganz viel Energie. Der Schutz war nicht mehr nötig. Es war leichter und sie empfand ganz viel Freude. Nun konnte sie uns wahrnehmen, Der Schutz der Hände war nicht mehr notwendig. Fröhlichkeit kam bei ihr auf. Der Energielevel lag nun ganz klar bei 10.

Zum Schluss konnte sie diese Energie von der Stelle mitnehmen und sich überall bewegen.

 

Für uns war es ein gelungener Nachmittag. Die Wertschätzung brauchte erst noch Schutz und war zuerst an unsere gemeinsame Mitte gebunden. Aber dann war es auch möglich, dies auch woanders zu empfinden und mitzunehmen, wohin man geht.

Lieber Leser, vielleicht können auch Sie (oder kannst Du) diese Energie mit in Ihren/Deinen Alltag nehmen beim Betrachten des Fotos?

gestaltete Mitte mit dem Thema Wertschätzung