Der nächste berufliche Schritt
Es kommt oft vor, dass ein Walk noch nicht die volle Antwort gibt und sich weitere Fragestellungen auftun. Dies ist ein solches Beispiel.
Der Name wurde aus Datenschutzgründen geändert.
Teil 1- Frederikes aktuelle Aufgabe bei der Arbeit
Der Walker sagt: „Ich walke Frederikes Aufgabe bei der Arbeit“ und weicht sofort nach hinten. Die Augen werden ihm schwer. Er muss sich an einem Tisch abstützen. Er hat das Gefühl, dass eine Energie Behandlung gut tun würde (der Walker kennt Reiki).
Er verspürt Unruhe in den Füßen, obwohl er sich an den Tisch anlehnt und will nichts anstrengendes machen. Er fühlt sichschwer und nicht geerdet; er verspürt auch eine körperliche Schwerfälligkeit. Er hat auch keine Lust auf den Walk und meint, nicht richtig drin zu sein. Es ist aber so, dass sich alles, was sich ab der Übergabe des Themas zeigt, wirklich auch dazu gehört. Er ist entmutigt, fährt sich durch die Haare, denkt sogar über Haarstyling nach, was die Fragestellende später auch bestätigt, dass es ein Thema ist.
Er sagt: Ich mag mich nicht (gemeint ist: im Spiegel) ansehen. (D.h., er ist mit seinem Aussehen nicht zufrieden.)
Es dreht sich alles um ihn selbst und nicht um andere Menschen bei der Arbeit. Er will spielen und sich ablenken, anstatt das zu machen, was ansteht. Er denkt gar nicht an die anstehende Aufgabe und will sie nicht anfangen.
Er will sich ausruhen und indem er das sagt, fühlt er eine Traurigkeit in den Augen.
Die ganze Zeit ist er keinen Schritt gegangen, sondern hat sich auf dem Tisch abgestützt. Die ganze Zeit war ihm zumute, als ob er gar nicht mit dem Walk angefangen hat, weil es so anders war, als er es von anderen Malen kannte.
Zu der Traurigkeit kommt nur noch die Information, dass es das nächste Thema ist und sich nichts anderes mehr zeigt. Der Walker ist auch so unzufrieden, dass er den Walk beenden möchte.
Fazit:
Es scheint wichtig zu sein, eine Energiebehandlung zu bekommen.
Es zeigt sich als Folgewalk eine Traurigkeit, die angesehen werden kann.
Teil 2 Was sich zu Frederikes Traurigkeit zeigen möchte
Diesmal walkt eine andere Person. Das Ganze findet in einem Wohn-Essbereich statt. Sie geht rückwärts und landet mitten in der Küche. Sie verspürt Lust, zu kochen und sich dadurch Bestätigung zu verschaffen. Aber es ist auch gleichzeitig eine Ablenkung von den Aufgaben, die eigentlich anstehen, wie z.B. Schriftkram oder die oben genannte Aufgabe bei der Arbeit.
Ziemlich schnell ist klar, dass es um den eigenen Selbstwert geht. Da Ihr das Kochen die Bestätigung verschafft, ist es ein Schritt, sich selbst zu bestätigen.
Und plötzlich fällt auf, dass die Traurigkeit eigentlich nur die Abwesenheit von Freude oder Fröhlichkeit ist. Es geht gar nicht um traurige Dinge.
Sie verspürt den Drang, die Beine wie beim Rock´n Roll zu bewegen, also die Knie zusammen zu lassen und die Füße seitlich abzuwinkeln und alle müssen lachen. Es zeigt sich also die Fröhlichkeit.
Mehr zeigt sich dazu nicht, deshalb wird der Walk beendet.
Nachgespräch:
Als Folgewalk wird folgendes Thema gegangen „Wie Frederike in Ihre Fröhlichkeit kommt. „
Teil 3 Frederikes Freude
Bei der Besprechung der 3. Fragestellung wurde deutlich, dass der nächste Walk heissen sollte: „Frederikes Freude (und nicht Frederikes Fröhlichkeit)“.
Der erste Walker walkt das Thema. Er geht einfach los und macht ebenfalls diese Beinbewegung mit dem Schlenkern. Er fühlt sich leicht und ich frage, was er tun möchte, um in die Freude zu kommen. Er sagt: “ Das ist doch alles gar nicht schwer. Einfach machen. Einfach Spass haben, auch mit anderen zusammen. Lachen. Es geht gar nicht darum, ob es etwas gut ist oder nicht, sondern wie man es nimmt. Wie bei dem Lied von Pharrell Williams – Happy“.“Man muss gar nichts besonderes machen, sondern einfach beschwingt sein. Loslassen. Just be happy. Frei sein. Alles nicht so wichtig nehmen. Einfach das Positive sehen. Alles andere ist egal. Alles mit Lachen nehmen. Nicht über Probleme nachdenken. Es ist nicht kompliziert. Man muss auch nicht alles beachten, es muss nicht perfekt sein. Es geht um Spass haben. Es kommt drauf an, was ich draus mache. Es geht darum, wie es mir geht. Happyness is the truth.“
Zum Abschluss hören wir uns diesen Song an und sehen, dass dort eine Frau als Ausdruck dieser Freude genauso tanzt, wie es diese Beinbewegung gezeigt hat. Das gezeigt Video bringt genau diese Lebensfreude zum Ausdruck: Tanzen, weil das Leben Spaß macht, einfach so.
Fazit:
Die Botschaft kam wirklich klar rüber. Freude einfach so, weil das Leben Spass macht. Welch ein schöner Walk.
Die Antworten hatten vordergründig erstmal nichts mit der eigentliche Fragestellung zu tun. Es besteht aber die Möglichkeit, dass die Aufgabe bei der Arbeit besser gelingt, wenn sie mit Freude gemacht wird. Man kann natürlich ein andermal walken, was sich zu dem Thema noch zeigen möchte, wenn das Problem noch weiter besteht.
